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Weihnachtsspektakel
Seit 2005 organisiert der Heimatbund in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und der Stadtverwaltung das Weihnachtspektakel Bad Dürrenberg am 2. Advent. Der Name ist bewusst gewählt, möchten wir doch nicht nur einen simplen Markt durchführen, wo jeder die üblichen vorweihnachtlichen Sinnlosigkeiten kaufen kann. Nein, wir wollen, dass in sogenannten dunklen Jahreszeit die Menschen zu einander finden, besinnlich gemeinsam ein vorweihnachtliches Wochenende gestalten und sich den wahren Geist der Weihnacht verinnerlichen.
Was unterscheidet unser Weihnachtsspektakel von den anderen landläufigen Weihnachtsmärkten?
Hauptakteure des Weihnachtspektakels sind die örtlichen Vereine und Kindereinrichtungen und Schulen. So werden die teilnehmenden Händler bewusst ausgesucht, sie sollen vor allem heimisches und traditionelles Handwerk repräsentieren. Wenn dabei die Kinder und Erwachsenen noch anfassen können ist es ideal.
Zentrales und verbindendes Thema ist die Weihnachtsgeschichte. So beginnt am Freitag Abend das Weihnachtsspektakel mit einem Fackelumzug durch den Ort: angeführt von Maria und Joseph, die ein Quartier für die Nacht suchen. An diesem Abend wird das Große Lagerfeuer entzündet, welches für die kommenden Tage Licht- und Wärmespender für alle Besucher und Gestalter sein soll. Der Freitag Abend steht ganz im Zeichen des gemeinsamen Liedersingens: der Städtische Volkschor, weitere Chöre und Orchester sowie die Besucher singen gemeinsam weihnachtliche Weisen. An den Glühweinständen der Vereine und Händler kommen vor allem die Größeren auf ihre Kosten, aber auch für die kleineren Besucher sind bereits die Bastelzelte geöffnet.
Diese sind auch für den Samstag und Sonntag ein Hauptanziehungspunkt für alle Bastel- und Handarbeitswütigen Kinder und Erwachsene. Da können kleine Lampen gebastelt werden, Kerzen werden gestaltet, in der Farbenküche werden mit natürlichen Zutaten Weihnachtsterne und Krippenfiguren bemalt und die Kinder können selber im Holzofen Kekse backen.
Wie alles begann!
Der Weihnachtsmarkt von Bad Dürrenberg (immerhin die zweitgrößte Stadt im Landkreis) fiel dem Rotstift zum Opfer und mutierte zu weihnachtlich gestalteten 2 Nachmittagsstunden während der normalen Marktzeit. Diesen Zustand fand der Sozialausschuß sehr beschämend und empfahl der Stadtverwaltung das Geld ganz zu sparen oder einem privaten Veranstalter zu geben. Da sich niemand so richtig finden ließ, der diese Aufgabe mit Leben erfüllt erklärte sich das Zahnarztehepaar Dres. Herrmann bereit die Organisation zu übernehmen. Von Anfang an waren die Historiengruppe 1630 und die Bad Dürrenberger Lebenshilfe mit dabei. Auch die Evangelische Kirchgemeinde war bereit das Krippenspiel als zentrales Thema der Weihnachtszeit außerhalb der Kirchenmauern aufzuführen.
Und so wurden weitere Mitstreiter gesucht und die vielen kleinen und größeren Aufgaben verteilt. War im Jahr 2005 noch das Hauptproblem die ganzen notwendigen Dinge herauszufinden und zu verteilen, war es 2006 ein Problem die Qualität zu halten. Der Heimatbund hofft auch für das Jahr 2007 auf viele Helfer, mehr Geld für die kulturelle Umrahmung ist schon im neuen Haushalt eingestellt. Zum Glück haben wir in den letzten beiden Jahren während der Herbstaktionen des Heimatbundes und der Initiative PRO Bad Dürrenberg bereits 5 Marktbuden gebaut, so dass die Unterbringung der Stände nicht mehr problematisch ist. Was jetzt noch benötigt wird ist ein großes, stabiles und helles Zelt in welchem die ganzen Handarbeits- und Bastelereignisse untergebracht werden können.